Perspektiven deutsch-türkischer Wirtschaftsbeziehungen

Das Türkisch-Deutsche Wirtschaftsinstitut widmet sich der betriebswirtschaftlichen Forschung auf dem Gebiet der Deutsch-Türkischen Wirtschaftsbeziehungen.

Prof. Dr. Désirée Kamm (Vorstand | Vorsitzende)
Prof. Dr. Désirée Kamm (Vorstand | Vorsitzende)

Deutschland und die Türkei sind traditionell durch enge Beziehungen verbunden. Die deutsch-türkischen Wirtschaftsbeziehungen sind ein Grundstein für die nachhaltige Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern.

 

Die wirtschaftlichen Beziehungen sind vielfältig: Das bilaterale Handels-volumen zwischen Deutschland und der Türkei erreichte 2017 den Rekordwert von 37,6 Mrd. €. Deutschland ist nach wie vor der wichtigste Handelspartner der Türkei.

 

Seit vielen Jahren ist Deutschland in der Türkei der größte ausländische Investor. Fast 7.320 deutsche Unternehmen oder Unternehmen mit deutscher Kapitalbeteiligung sind in der Türkei präsent.



Prof. Dr. Ulrich Kuron (Vorstand)
Prof. Dr. Ulrich Kuron (Vorstand)

Deutschland liegt in Bezug auf den Tourismus in der Türkei auf Platz zwei. So kamen allein im Jahr 2018 rund 4,3 Mio. Touristen aus Deutschland. Damit stieg die Anzahl deutscher Touristen nach den Rückgängen der beiden Vorjahre um rund 25 %.

 

Ca. 3 Millionen Bürgerinnen und Bürger türkischer Herkunft leben in Deutschland. Ihre Kaufkraft und ihr Konsum bilden einen interessanten und eigenständigen Markt für Konsumgüter und Dienstleistungen.

 

Laut dem Mikrozensus des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden leben in Bremen als kleinstem Bundesland insgesamt 236.000 Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund. Davon haben die meisten (43.000) ihre Wurzeln in der Türkei.

 



Prof. Dr.-Ing. I. Muhlis Kenter (Vorstand)
Prof. Dr.-Ing. I. Muhlis Kenter (Vorstand)

Eine Vielzahl von Türken oder Deutsche mit türkischer Abstammung  sind in Deutschland selbständige Unternehmer, die ca. 500.000 Arbeitsplätze stellen und einen Jahresumsatz von ca. 50 Mrd. Euro erwirtschaften.

 

Diese Unternehmen haben längst die "Nischenökonomie" verlassen und sind heute im Groß- und Einzelhandel, im Hotel- und Gastronomiebereich, in anderen Dienstleistungen, sowie zunehmend in Bau und Handwerk sowie im produzierenden Bereich aktiv.